Pokémon Go: Der neue Hype?

13.07.16, 08:54
Aktuell sorgt eine App für Furore, die das Potenzial hat, der Augmented Reality AR-Technologie den nötigen Schub zu verleihen. Lanciert wurde die App von der Firma Niantic, welche wiederum aus Google heraus kommt.
Gemäss Wikipedia handelt es sich bei Pokémon (jap.: ポケモン [‚pokemoɴ], kurz für ポケットモンスター Poketto Monsutā, engl.: Pocket Monsters, dt.: Taschenmonster), auch PoKéMoN oder POKéMON geschrieben, sind Fantasiewesen in der gleichnamigen Serie von Videospielen. Die Spiele wurden ursprünglich von Satoshi Tajiri und der japanischen Spielesoftwarefirma GAME FREAK Inc. entwickelt und stellen eines der wichtigsten Franchises des Publishers Nintendo dar. Die Pokémon können vom Spieler gefangen, gesammelt und trainiert werden. Dem Erfolg des 1996 erstmals veröffentlichten Spieles folgten eine Anime-Fernsehserie, ein Sammelkartenspiel, eine grossee Zahl von Merchandising-Produkten und seit 1998 bisher 17 Kinofilme. Die Videospiele des Pokémon-Franchises verkauften sich weltweit zusammen über 200 Millionen Mal. Insofern kann die Reihe als eines der erfolgreichsten Produkte der modernen Spieleindustrie betrachtet werden.
An diesen Erfolg könnte Pokémon Go anknüpfen. Im Gegensatz zum Original können die kleinen Monster, dank Augmented Reality, auch draussen gefangen werden. Und um auf ihrem Smartphone Pokémon zu suchen, opfern Nutzer ziemlich viel. Sie erlauben die Erfassung ihres Standortes, GPS-Tracking sei dank. Wie weit sich dieses Wissen um die aktuellen Standorte zu Geld machen lässt, ist noch offen. Wenn dann die Nutzer auf interaktiven Maps von Google ihre Bewegungen transparent machen, wird es klar: Die Nutzer begeben sich in eine sehr gefährliche Abhängigkeit, sie werden digital noch transparenter. Erstaunt es dann noch, dass Niantic den Zugriff auf IP-Adresse, E-Mail, Ort und Browser-Verlauf sichert. Auf jeden Fall zeigt das Beispiel von Pokémon Go, dass Google den totalen Zugriff auf unsere persönlichen Daten sucht. Und was bekommen wir dafür: (Brot und) Spiele.